Unser alter Sonny
Sonny ist eines unserer ersten Meerschweinchen, der im Mai 1997 zu uns kamen. Mittlerweile ist er über 7 Jahre alt und auf beiden Augen erblindet, trotzdem kommt er damit in seinem Rudel sehr gut zurecht.
Im Sommer diesen Jahres hatte er an der linken Wange einen großen Abszess, der durch eine Operation entfernt wurde. Ich habe die Wunde täglich gespült und mit Medikamenten versorgt, so dass nach einigen Tagen alles gut abgeheilt war. Nach der Operation stand Sonny in einem Transportkistchen auf dem Sofa und unser lieber Kater Luis hat sich neben ihn gelegt.
Luis ist zu allen Tieren, die aus gesundheitlichen Gründen für einige Zeit mit im Haus leben, sehr liebevoll und fürsorglich.
16 Meerschweinchenbabys
Im September haben wir aus einer Zuchtauflösung 10 Meerschweinchen übernommen. Es war ungewiss, ob die älteren Damen schwanger waren oder nicht...also ließen wir uns überraschen. Nach einigen Wochen nahmen einige dieser Schweinchen recht beträchtlich an Leibesfülle zu, und nun war damit zu rechnen, dass Anfang Oktober einige Babys bei uns zur Welt kommen würden. Fünf Muttis brachten zusammen 16 gesunde, bildhübsche Babys zur Welt. Es war eine schöne Zeit, diese Kinderstube zu beobachten, vom ersten Tag konnten diese kleinen, süßen Wesen laufen, fressen, spielen und toben.
Mama Honey mit Sohn Harry
Dann kam der Tag, an dem die Brüderchen von den Schwesterchen und der Mama getrennt werden mussten - sie zogen zusammen mit zwei großen Böcken in eine Junggesellen WG. Wir vermittelten schweren Herzens einige der Babymädchen an Bekannte in sehr gute Hände, nur meine kleine Knutschbacke Dipsy blieb bei uns.
Da wir in den letzten Jahren sehr schlechte Erfahrung mit der Vermittlung von Jungböckchen gemacht haben (siehe Geschichte Rückgabe von Vermittlungstieren), blieben die 6 Jungs ebenfalls auf Lebenszeit bei uns und wurden Anfang Januar 2004 kastriert.
Es war erstaunlich, wie schnell die Meerschweinchenmamas nach der Geburt wieder fit waren und die ganze Kinderschar betreuten. Mama Termogene brachte 5 Babys zur Welt, Drillinge und Zwillinge. In dem Rudel war es ganz egal, welches Baby bei welcher Mama getrunken hat, jeder durfte überall mal ein Schlückchen nehmen. (10/2003)
Links ist Dipsy mit einem der Drillinge
5 Meerschweinchen im Büro
Eines Tages im November klingelt mein Handy im Büro und eine Dame fragte am, ob wir fünf Meerschweinchen aufnehmen könnten, sie müsste sie dringend, am besten heute noch, auf Anraten ihres Arztes wegen (menschlicher) Schwangerschaft abgeben. Es handelte sich um 4 Weibchen und ein halbblindes Böckchen. Ich entschied spontan und sagte die Aufnahme zu. So wurden mir die fünf Tiere noch am selben Tag in einem Körbchen bei mir im Büro abgegeben.
Meine Kollegin war begeistert
von den hübschen Meerschweinchen im Büro
Fabius, das halbblinde Böckchen hat sich trotz seiner Behinderung ohne Probleme in das große Rudel eingelebt.
Seine Partnerinnen, Mexi, Hanna, Pepolina und ...fühlten sich ebenfalls in der geräumigen Anlage sichtlich wohl und flitzten das Gehege rauf und runter, sie hatten wohl ein großes Nachholbedürfnis an Bewegung. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder die gleichen Beobachtungen gemacht: kommen neue Meerschweinchen nach einer einwöchigen Quarantänezeit in eines unserer Rudel, gab es noch nie Probleme, sie werden stets freundlich aufgenommen. Noch nie hat es Beißereien gegeben, die Neuen werden beschnuppert und sind somit akzeptiert. Selbst unter den kastrierten Böckchen treten keine Streitigkeiten auf. Leben Säulis im Rudel, haben sie ein ausgeprägtes,
artgerechtes Sozialverhalten. Sogar Tiere aus jahrelanger Einzelhaltung nehmen in kurzer Zeit das Rudelleben ohne Probleme an. (11/2003)
Fabius, das halbblinde Böckchen
Meerschweinchen und 4 Babys
Am 21.12.2001 sollten wir zwei weibliche Meerschweinchen bei uns aufnehmen. Als die Dame zu uns kam, sagte sie mir, dass das eine Weibchen gestern vier kleine Babys zur Welt gebracht hatte, nun kamen anstelle zweier Neuzugänge gleich sechs auf einen Schlag. Jedoch war eines der Babys winzig klein und ich hatte wenig Hoffnung, dass er überleben würde, leider verstarb er zwei Tage später.
Leider lebt von den drei Babys nur noch das mittlere Tier, unsere Shakira
Seine Geschwisterchen entwickelten sich in den nächsten drei Wochen alle gleich gut, doch dann trat bei einem Weibchen ein Wachstumstopp ein. Trotz tägl. Zufütterung mit Aufzuchtsmilch erreicht sie im Alter von zwei Monaten nur ein Gewicht von 174 Gramm. Sie war sehr dünn, man konnte die Rippen fühlen, aber sie war munter, lebte mit in dem großen Rudel, fraß, trank und kuschelte sich gern mitten zwischen die erwachsenen Schweinchen zum Schlafen. Leider mussten wir sie am 5. März 2002 einschläfern lassen, da sie plötzlich an Gewicht verlor und zusätzlich einen leichten Schlaganfall bekam. Auch ihr Bruder, der bildhübsche Earl, machte uns im Alter von 6 Wochen große Sorgen, sein rechtes Auge veränderte sich innerhalb von 2 Tagen, indem es trübe wurde und aus der Augenhöhle hervortrat. Ich brachte ihn am Montag sofort zum Tierarzt, und dort versuchte man mittels einer OP, den kleinen zuretten, indem das Auge entfernt wurde, es hatte sich ein Tumor dahinter gebildet.
Leider hat unser kleiner Earl die OP nicht überstanden und schlief nach der Narkose ein. Aber wir wollten ihm die Chance zum Überleben geben, auch wenn die Aussichten gering waren. (03/2003)
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Das neue Säuligehege |
Februar 2002 |
Damals vor 4 Jahren, als wir unser kleines Little Animal Home gründeten, lebten unsere ersten Meerschweinchen einige Wochen in den handelsüblichen Käfigen, doch schnell wurde uns bewusst, dass dies keine optimale Haltung war. So entstanden unsere ersten Meerschweinchenbecken in der Größe 1,50 m x 0,80 m und 2,0 m 0,80 m, nun konnten sie sich viel freier bewegen. Da die Anzahl der Tiere ständig wuchs, hatten wir Ende 2001 vier kleine und zwei große Becken in unserem Tierzimmer stehen.
Vorher: Die Meerschweinchen waren in verschiedenen Gruppen in einzelnen Becken untergebracht
Und schon wieder war ich mit der Situation nicht zufrieden, es erschien mir alles viel zu beengt für unsere Meerschweinchen, ich wollte gerne, dass sie zusammen eine große Fläche zur Verfügung haben sollten.
Eines Tages, um genau zu sein am 26.12.2001, kam mir beim Betrachten der Becken und der Räumlichkeit des Tierzimmer der Gedanke, eine komplette Hälfte des Zimmers zu einem großen Gehege umzubauen, so dass alle Meerschweinchen in einem Rudel zusammen leben konnten.
Als ich meinen Mann von dieser Idee erzählte, ahnte er schon, dass wieder eine Menge Arbeit auf ihn zukommen würde.
Zwei Wochen später konnten wir diesen Plan bereits in die Tat umgesetzt, da wir von einem befreundeten Schreiner Holzreste für den Bau geschenkt bekommen hatten. Aus diesen Holzplatten fertigten wir einen Rahmen, der mit Teichfolie ausgelegt und diese mit Holzleisten an dem Rahmen befestigt wurde.
So hatten wir nun ein Zimmergehege von knapp
8 qm (2m x 4m) für unsere Meerschweinchen fertig gestellt.
Doch bist es soweit war, mussten wir erst alle Meerschweinchen mit ihren Becken aus dem Tierzimmer anderweitig im Haus unterbringen.
Überall standen sie herum, so dass wir kaum noch Platz für uns hatten. Aber all die Mühe, Arbeit und Kosten waren vergessen, als unsere Schweinchen in das schöne große Zimmergehege umgezogen sind und nun richtig viel Platz zum laufen und rennen hatten. Es ist unbeschreiblich schön und recht lustig vor diesem Gehege zu sitzen und dieses Riesenrudel (ständig zwischen 80 und 90 Tiere) beim Fressen und Spielen miteinander zu beobachten:
wenn zwei Schweinchen auf einem riesigen Haufen Heu sitzen und beide an einem Halm fressen
wenn die erwachsenen Schweinchen liebevoll an den Babys schnuppern
wenn sie vor lauter Übermut und Lebensfreude mit kleinen Bocksprüngen durch das Gehege rennen
wenn sie müde dicht nebeneinander im Heu liegen und genüsslich einen Halm nach dem anderen wegmümmeln
Schnell vergeht eine halbe oder auch mal eine ganze Stunde vorbei, wenn man diese Komiker beobachtet, immer wieder gibt es neue Situationen oder liebenswerte Gesten, über die man einfach lächeln muss. Meerschweinchen sind sehr liebenswerte und freundliche Tiere in ihrem Rudelverband, dass es richtig erholsam und entspannend ist, sie zu beobachten.

Häh? Wer bittu denn??
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Acht Meersäulis reisten aus Berlin ins Little Animal Home nach Hoffnungsthal |
Dezember 2001 |
"Ja gibt es denn bei uns nicht genügend Notfall-Meerschweinchen?" wird sich nun so manch einer fragen. Sicher, das ist schon richtig, aber in diesem speziellen Fall gab es keine andere Möglichkeit. Und hier die Geschichte: ein junger Mann aus Berlin wurde von seiner Frau verlassen, und diese liess einfach ihre acht Meerschweinchen, drei Weibchen und fünf Männchen, bei ihm in der Wohnung zurück. Der junge Mann konnte alleine die große Wohnung nicht unterhalten und mußte zum Ende des Jahres ausziehen. Seit drei Monaten bemühte er sich intensiv, ein neues Zuhause für die Säulis zu finden; er gab Anzeigen auf, fragte in Zoogeschäften nach und bemühte sich auch im Internet um neue Besitzer. Aber alle Bemühungen blieben ohne Erfolg. Selbst das Berliner Tierheim lehnte die Aufnahme wegen absoluter Überbelegung ab, da die Vermittlungschancen sehr, sehr gering sind. Durch Zufall hörte der junge Mann von unserem kleinen Tierheim und rief eines abends vor Weihnachten bei uns an. Natürlich wollten wir ihm gerne aus seiner unverschuldeten Situation helfen und so veranlaßten wir über Logistik Express den Transport der acht kleinen Schweinchen aus Berlin nach Hoffungsthal. Und so kamen sie am 27.12. wohlbehalten bei uns an, die Transportfirma hat sich vorbildlich um die Tiere gekümmert.
Die vier jüngeren Männchen, Balthasar, Chakka, Tobi und Tobias leben letzt mit Björn, Elvis, Olof und Sven in einer Achtergruppe Männchen in einem großen Gehege. Sie vertragen sich sehr gut zusammen und wir hoffen sehr, dass dies auch in der Zukunft so bleibt. Pongo, das ältere Albinomännchen wurde zwischenzeitlich kastriert und lebt nun mit zwei Weibchen zusammen, wobei die Damen wohl "Guter Hoffnung" sind! Pongo ist ein sehr lieber und verschmuster Säulimann, die jüngeren Tiere sind etwas ängstlich und scheu. Wir sind jedenfalls sehr froh darüber, daß wir diesen kleinen "verwaisten" Meerschweinchen aus Berlin helfen konnten und freuen uns, daß sie sich bei uns so wohl fühlen!
| Die Geschichte unserer Notfall – Meerschweinchen Juli 2000 |
Durch Zufall haben wir von dieser Gruppe Meerschweinchen erfahren, die seit einigen Jahren in einem großen Gehege lebten. Unkastrierte Männchen und Weibchen wurden zusammen gehalten, so das ständig viele Innzucht-Babys auf die Welt kamen. Die Besitzerin, ein ältere Dame, hatte fünf Böckchen kastrieren lassen, aber da diese nach der Operation gestorben sind, wollte sie keine weiteren Tiere diesem Risiko aussetzen. So hat sie lieber die „unendliche Vermehrung“ in Kauf genommen. Oft gab es tote Babys, da eine jahrelange Innzucht vorlag und aus diesem Grund immer wieder Organmissbildungen bei dem Nachwuchs entstanden sind, welche die Lebenserwartung sehr verkürzt.
Die Meerschweinchen lebten auf einer ca. 30cm dicken Mistmatte, da die ganzen Jahre immer nur frisch übergestreut wurde. Diese stickende, schimmelnde Mistmatte verursachte bei den Tieren Räudemilben und Pilzerkrankungen. Als wir die Schweinchen holten, waren 80 % der Tiere krank und hatten durch diesen Befall große offene Wunden.
Insgesamt waren es 67 Meerschweinchen, 9 Tiere sind leider in den nächsten
Tagen und Wochen auf grund des schlechten Gesundheitszustandes gestorben. 20
Böckchen haben wir in das Tierheim Dellbrück gebracht, 6 weitere Böckchen hat
eine Kollegin vom Tierschutz übernommen (die sind zwischenzeitlich alle
kastriert worden). So blieben 32 Tiere bei uns, darunter viele schwangere
Weibchen und Jungtiere.
Als wir uns entschlossen hatten, alle Tiere dort wegzuholen, war uns das Ausmaß
der Krankheiten und die Anzahl der schwangeren Weibchen nicht bewusst. Aber,
auch wenn wir es gewusst hätten, wären wir von dieser Rettungsaktion wohl kaum
zurückgetreten. Die alte Dame war sehr dankbar für unsere Hilfe, denn die
Arbeit mit den Tieren schaffte sie alleine kaum noch und mit der Behandlung der
kranken Tiere
Als sie bei den umliegenden
Tierheimen um Hilfe bat, war kein Verein bereit die Tiere zu übernehmen.
Nun zogen wir also am Sonntag den 30. Juli 2000 los um die kleinen Schweinchen
abzuholen. Zuerst mussten wir sie in dem großen Gehege einfangen, was
angesichts der Schnelligkeit der Tiere gar nicht so einfach war. Nachdem alle 67
Säulis in zehn Transportkisten verstaut und diese in meinem Golf untergebracht
waren, ging es zurück zum Little Animal Home. Dort wurde jedes einzelne Tier
genau untersucht, auf einer Karte eingetragen und mit entsprechenden
Medikamenten behandelt. Leider gab es in der nächsten Zeit einige Todesfälle,
ein Weibchen starb kurz nach der Geburt ihrer drei Babys. Trotz größter Mühe
mit der Aufzucht per Hand haben es auch die kleinen Waisen nicht geschafft.
Einige andere Tiere waren bereits in solch einem schlechten Zustand, dass unsere
Hilfe zu spät kam. Drei ältere Weibchen sind halbblind, sie haben ihr
Augenlicht durch eine bakterielle Infektion verloren.
In den kommenden Wochen purzelten die Babys nach und nach aus den Muttis heraus und meist waren es sogar vierer und fünfer Würfe. Bis Mitte Oktober wurden im Little Animal Home insgesamt 42 Babys in dieser Notfallgruppe geboren. Leider sind zwischenzeitlich 9 Jungtiere an gesundheitlichen Innzuchtschäden gestorben, sie waren nicht lebensfähig. Weiterhin haben wir einige Meerschweinchenbabys gegen Schutzvertrag und –gebühr in liebe Hände vermittelt können. Denn im Gegensatz zu der Grundeinstellung unseres Tierheimes keine Tiere zu vermitteln, waren wir angesichts dieser Menge an Meerschweinchen gezwungen, einige Tiere in verantwortungsbewusste Hände abzugeben.
Leicht fiel es mir nicht, diese
süßen kleinen Zwerge abzugeben, aber ich habe mir die Leute sehr gründlich
angeschaut., bevor ich sie abgegeben habe. Per Telefon wurde bereits eine
Vorentscheidungen getroffen: in Einzelhaltung, als Kinderspielzeug, zur Zucht,
kein Auslauf, ... all dies kam für meine kleinen Säulibabys nicht in Frage.
Nur wenn ich aus dem Gespräch heraushörte, dass die Eltern voll und ganz
dahinter standen, habe ich sie in Ausnahmefällen an Familien mit größeren
Kindern vermittelt.
Einige Babys können wir jedoch nicht vermitteln, das sie durch die Innzucht bedingt einfach nicht wachsen und keine hohe Lebenserwartung haben. Sie werden natürlich ihr Leben lang bei uns bleiben, da wir niemanden mit dem frühzeitigen Tod dieser Tiere belasten wollen. Für die kleinen Schweinchen und die alten Muttis, die ebenfalls ihr Leben bei uns verbringen sollen, suchen wir Tierfreunde, die gerne eine Patenschaft für diese Notfall-Schweinchen übernehmen möchten.
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Sechs kranke Meerschweinchen |
August 1999 |
An einem Samstagmittag im August 99 klingelte das Telefon, und eine junge Frau fragte mich, ob wir sechs sehr kranke Meerschweinchen aufnehmen würden. Sie hätte sie bei einem Nachbarn aus einer Voliere herausgeholt, sie waren voller Milben und Vogelkot, und die Haut vor lauter Juckreiz ganz blutig gekratzt. Eigentlich wollten wir ja nicht mehr, aber... in diesem Notfall sagten wir sofort zu. Diese junge Frau kam etxra aus dem Aachener Raum ca. 180 km zu uns gefahren, da das Aachener Tierheim die Annahme verweigerte. Sie wußte nicht, wohin sie die kranken Tieren geben konnte, selber hatte sie keine Möglichkeit sie zu behalten. Die Tiere boten einen schlimmen Anblick, ein Tier war höchstens 4 Wochen alt und ganz dünn, die anderen Säulis waren ebenfalls sehr abgemagert und völlig verkrustet. Wenn man sie anfaßte, schrien sie vor Schmerzen. Mein erster Eindruck war, diese Tiere einschläfern zu lassen um sie von diesem Leiden zu erlösen. Doch der Tierarzt meinte, es gäbe Chancen, sie zu heilen. Sie bekamen alle sechs eine Spritze gegen Milben und ich drei verschiedene Mittel, mit denen sie eine Woche täglich gebadet, eingerieben und eingesprüht werden mußten. Die nächsten fünf Wochen ging es nun jeden Montag zum Spritzen. Aber die viele Mühe und Arbeit hat sich gelohnt, die sechs kleinen Meerschweinchen sind alle wieder gesund geworden! Die Kleinste, heute unsere Marie-Celine, saß in den ersten Tagen nur im Freßnapf, aus Angst dass sie noch mal in ihrem Leben hungern muß, hat sie ihn "zur Sicherheit" nicht mehr verlassen. Am schlimmsten hatte es Betty erwischt, sie verlor auf dem ganzen Rücken und Schultern ihr Fell und die Haut darunter war blutig entzündet. Trotz der schmerzhaften Behandlung und Badeprozeduren hat Betty nie gebissen und hat heute wieder ein hübsches langhaariges Fell bekommen. Der einzige Junge in der Gruppe, der kleine Sonny, lebt nun mit unsererm Böckchen Sunny friedlich zusammen.

Löffel liebt Meerschweinchen heiss und innig

Unsere vielen kleinen Meerschweinchen (im Januar 2000 waren es 80 Tiere) leben im Sommer bei schönem Wetter im Garten. Sie lieben diese Stunden im frischen Gras und fressen sich ihre kleinen Bäuchlein dick und rund. Seit dieser Zeit hat mein lieber Mann recht wenig Arbeit mit dem Rasenmähen, das besorgt jetzt unsere "Saubande".
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Hier liegt unser Bommel satt, faul und müde in der Sonne und hält ein Schläfchen. Er wurde aus Allergiegründen bei uns abgegeben. |
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Für die Meerschweinchen ist es lebenswichtig, ständig frisches Wasser aufnehmen zu können. |
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Auf diesem Bild sind
vier unserer kleinen Schweinchen-Schönheiten zu sehen: |
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Nachwuchs im Little Animal Home |
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Dieses wunderhübsche Meerschweinchen heisst Sam und war im früheren Leben Fotomodell ;-) |
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Finchen, die Meersäuli-Mutter |
... und Fred, der Meersäuli-Papa |
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Frisches Gras - wie lecker ist das! <mampf> |
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